Helene-Heppe-Park

Der Helene-Heppe-Park in der Magdalenenstraße muss bis auf weiteres gesperrt werden, da die hintere Stützmauer weg zu brechen droht.

„Die Sicherheit der spielenden Kinder geht klarer Weise vor, daher musste der Park geschlossen werden. Statiker untersuchen nun die nächsten Schritte.“, betont Bezirksjugendbeauftragter, Bernhard Stoik.

Im zweiten Weltkrieg wurde das Haus in der Magdalenenstraße zerbombt, nur die hintere Feuermauer ist übrig geblieben. Die Lücke wurde damals mit dem vorhandenen Erd- und Abbruchmaterial aufgeschüttet, die alte Mauer ließ man stehen. Sie schützt den Untergrund des Parks vor einem Abrutschen in das tiefergelegene Grundstück in der Mollardgasse. In dieser Mauer entdeckten die Stadtgärtner bei einer Routinekontrolle Risse.

Helene_Heppe_Park_Spielplatz
Foto: Damit die Kinder bald wieder sicher spielen können, wird die Mauer derzeit genau untersucht.

„In den nächsten Tagen diagnostizieren Statiker die Beschaffenheit des Untergrundes. Anhand dieser Befunde schlagen sie den Wiener Stadtgärten und dem Bezirk mögliche Varianten für eine standfeste, neue Mauer vor. Wir werden die Bezirksbevölkerung und die jungen ParkbesucherInnen natürlich weiter auf dem Laufenden halten und hoffe, dass der Park bald wieder bespielt werden kann“, so Bernhard abschließend.