16 Tage gegen Gewalt

Mariahilfer MandatarInnen unterstützen die internationale Kampagne „16 Tage gegen Gewalt“

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Foto: Unsere Genossinnen bei der lautstarken Aktion auf der Mariahilfer Straße.

16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen ist eine internationale Kampagne, die jedes Jahr von 25. November bis 10. Dezember stattfindet. Österreich nimmt seit 1992 an der Kampagne teil. Auf der ganzen Welt wird der Zeitraum vom Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen (25. November) bis zum Internationalen Tag der Menschenrechte (10. Dezember) genützt, um auf das Recht auf ein gewaltfreies und selbstbestimmtes Leben aufmerksam zu machen.

Gemeinsam wollen die sozialdemokratischen MandatarInnen darauf aufmerksam machen, dass Gewalt viele Gesichter hat, dass es keine Rechtfertigung für Gewalt gibt, die Täter zur Verantwortung zu ziehen sind und betroffenen Frauen und Mädchen Wege aus der Gewalt aufzeigen. Denn fest steht: Gewalt, egal in welcher Form, darf in unserer Gesellschaft keinen Platz haben!

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Foto: Zitat für Facebook

Daher kommen unsere 13 Mariahilfer BezirksrätInnen, zwei Gemeinderätinnen sowie der Bezirksvorsteher und seine Stellvertreterin im Aktionszeitraum selbst zu Wort. Jeden Tag wird ein Zitat auf Facebook gepostet, um so die Öffentlichkeit über Gewalt zu informieren, sie zum Nachdenken und auch zum Handeln anzuregen.

Die Zitate unserer Sektionsmitglieder auf einen Blick

Mag.Nicole Berger-Krotsch, Gemeinderätin und Landtagsabgeordnete
„Mit einem flächendeckenden Angebot an Gewaltschutzeinrichtungen stellt die Stadt Wien sicher, dass alle von Gewalt betroffenen Frauen direkten Zugang zu Beratungs- und Betreuungseinrichtungen haben. Ein dichtes Gewaltschutznetz ist elementare Voraussetzung dafür, allen von Gewalt betroffenen Frauen jene Unterstützung und Hilfe zukommen zu lassen, die sie benötigen und so allen Frauen ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben zu ermöglichen. Denn fest steht: Gewalt, egal in welcher Form, darf in unserer Gesellschaft keinen Platz haben!“

Vlasta Osterauer-Novak, MA Bezirksvorsteher – Stellvertreterin
„Null Toleranz gegenüber (für) machthungrigen und gewaltbereiten Männer! Diese negativen Eigenschaften haben in der Geschichte den Menschen immer geschadet und führten letztendlich zum Krieg. Gewaltfreie Kommunikation ist Garant für eine starke Gemeinschaft und Frieden.“

Gottfried W. Sommer, Klubvorsitzender
„Die Kampagne „16 Tage gegen Gewalt“ hat zum Ziel, die Öffentlichkeit über Gewalt zu informieren, sie zum Nachdenken und zum Handeln anzuregen. Es gibt keine Rechtfertigung für Gewalt, die Täter sind zur Verantwortung zu ziehen und betroffenen Frauen und Mädchen müssen wir Wege aus der Gewalt aufzeigen.“

Julia Lessacher, Bezirksrätin
„Für Gewalt gegen Frauen und Mädchen kann es niemals eine Rechtfertigung geben! Treten wir gemeinsam dagegen auf – mit Achtsamkeit und Zivilcourage!“

Sandro Beer, Bezirksrat
„Weltweit nimmt Gewalt am Arbeitsplatz zu. Kein Wunder, schließlich setzt der steigende Wettbewerb die Menschen immer mehr unter Druck. Arbeitgeber und Politik dürfen nicht länger wegschauen. Sie müssen aktiv gegen die Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft und am Arbeitsplatz auftreten.“

Mag.Andrea Kampelmühler, Bezirksrätin
„Der alte Grundsatz Auge um Auge macht schließlich alle blind.“ (Martin Luther)   „Tun wir alles, damit wir klaren Blickes und furchtfrei leben können. Setzen wir uns ein für ein gutes Leben in gegenseitigem Respekt und Anerkennung – ohne Gewalt!“

Ing. Robert Kuchling, Bezirksrat
„Seit 1997 gibt es in Österreich das Gewaltschutzgesetz, das die rechtliche Grundlage zum Schutz vor Gewalt in der Familie darstellt. Leider sind die Möglichkeiten, die dieses Gesetz Frauen und Kindern bietet, in der Öffentlichkeit noch zu wenig bekannt. Aus diesem Grund unterstütze ich die Kampagne „16 Tage gegen Gewalt“.

Jennifer Sommer & Bernhard Stoik, Bezirksrätin & Bezirksrat
„Kinder erfahren weltweit und in allen sozialen Schichten Gewalt in unterschiedlichen Formen. Es ist an der Zeit, für Kinder einzutreten und Gewalt in jeder Form zu bekämpfen! Daher unterstützen wir und die Kinderfreunde Maraihilf diese wichtige Kampagne!“

Brigitte Dworacek, Bezirksrätin
„Laut Weltgesundheitsorganisation werden bis zu zehn Prozent aller älteren Menschen Opfer von Gewalt. Im Auftrag des Sozialministeriums wurde daher beim Verein Pro Senectute Österreich ein Beratungstelefon eingerichtet. Es bietet Betroffenen, aber auch Angehörigen oder Pflegekräften Beratung und Unterstützung an, steht aber auch allen Interessierten unter der Rufnummer+43 699 11 200 099 für Anfragen zur Verfügung.“